Das Saugen dauert mehrere Tage lang
Finden sie einen Wirt, suchen sie sich eine gute Stelle zum Stechen. Der Saugrüssel wird dabei mit kleinen Widerhaken wie ein Dübel in der Haut verankert. Durch die Absonderung ihres Speichels betäubt die Zecke die Einstichstelle, sodass der Wirt nichts davon bemerkt. Über Tage hinweg saugt sie dann kleine Portionen Blut und Gewebeflüssigkeit in sich auf.
Damit sie möglichst viel davon aufnehmen kann, wird die gesaugte Menge im Zeckendarm eingedickt und überschüssige Flüssigkeit über den Speichel wieder in die Wunde abgegeben. So können zum Beispiel Borrelien in den menschlichen Körper eindringen und dort eine Borreliose auslösen.
Eine Infektion mit Borrelien passiert – wenn überhaupt – erst einige Stunden nach dem Stich. Anders sieht es bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) aus. Die Auslöser der Hirnhautentzündung hängen meist direkt am Stechapparat der Zecke und werden deshalb unmittelbar beim Stich übertragen.
Übertragungsrisiko bei jedem 100. Stich
FSME kommt deutlich seltener vor als Borreliose und ist regional auf den süddeutschen Raum begrenzt. Jedoch kann man sich gegen diese Krankheit impfen lassen – gegen Borreliose wiederum nicht.
Die meisten Zeckenstiche bleiben allerdings ohne Folgen. Nach Angaben des „Borreliose und FSME Bunds Deutschland“ birgt etwa jeder 100. Stich ein Übertragungsrisiko für gefährliche Erreger. Und davon löst wiederum nur jeder zehnte Stich tatsächlich eine Erkrankung aus.
Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen im Verhältnis zum Quadrat seiner Größe. Der Body-Mass-Index (BMI) ist also ein Wert der Ihnen angibt, ob Sie Übergewicht, Untergewicht oder Idealgewicht haben. Der Body Mass Index (BMI) läßt sich aus einer einfachen Formel berechnen: